Sportwetten-Betrug

Sportwetten-Betrug und Pseudo-Sportwetten-Betrug. Siehe Sportsprache.

Wer sucht, der findet. Habt ihr schon euch Gedanken darüber gemacht, wieso manche Rechtsstreitigkeiten nur schwer zu gewinnen sind?

Manche Mitarbeiter von Justiz und öffentlicher Verwaltung meinen die Wetten über Ausgang bestimmter Ereignisse abschließen müssen. In einem mir bekanntem Fall wurden die Akten von einem OLG an den Präsidenten von AG mit einer Notiz mit einem dicken roten Stift gegeben. Lernt man die Sondersprachen wie Rotwelsch, Argot etc., kann man erahnen, was damit gemeint war. Das Bild vervollständigte sich in dem Fall durch andere sehr bildhafte Hinweise. Ja gut, fragt man sich, aber wo ist die Schnittstelle zum Sport?

Der Pfad geht wahrscheinlich durch folgende Stationen:

(1). Amt für Familie, Jugend und Sport (im o.g. Fall „Dezernat IV“).
(2). Bestimmte Codes zwischen Beamten zum Austausch mit den Veranstaltern (roter Stift, Unplausibilitäten, Abweichungen in den Akten von der Streit-Materie).
(3). Transformation von realen Namen auf scientology-ähnliche Art per Portale wie www.transfermarkt.de. Auf diese Weise wird das Betrugsopfer zum „Sportler“ erklärt.
(4). Einsätze in Spiellokalen, Vereinen oder „BetOnline“ auf erkennbare transformierte Namen von realen Personen.

Für aufgeklärte Zeitgenossen ist natürlich kein Geheimnis, dass die Sportereignisse oft manipuliert werden.

(5). Um „Sportler“ manipulieren, sein Verhalten kontrollieren und steuern zu können wird Stalking und Phishing betrieben. Mit gewonnen Informationen werden Zeichen gesetzt. Sportler werden online (u.a. per DNS-Spoofing), im Fernsehen, Zeitungen sowie im realen Leben mit seltsamen Szenen oder Informationen manipuliert und geführt. Die Grenze zu scientologischen Methoden ist hier fließend. Man kann mit vollständiger Abschirmung rechnen.
(6). Spieler tauschen Informationen untereinander u.a. via Messenger aus. Meistens gibt es jemanden aus der näheren Umgebung, wer die „Sportler“ „führt“.

Sinn ergibt diese Betrugsmasche in der Ablenkung von rechtlichen Streitigkeiten, Vertuschen von Straftaten, Setzung von falschen Spuren. Nebenbei können die Spiel-Anstifter in Kenntnis der Ereignisse in rechtlichen Streitigkeiten deren Insiderwissen weiter geben und nicht schlecht verdienen.

Da es oft viele – zumindest scheinbar – konkurrierende Teams gibt, werden nicht selten neue Lebenspartner zwecks Informationssammlung eingeschleust.

Als Nebenfolge hat das Betrugsopfer mit vorerst unerklärlichem Stalking zu kämpfen.

Die „Sportwetten“ sind wohl die grausamste Bekämpfungsmethode auf dem Weg zu einer rechtsgültigen Entscheidung.

Als Tipp: lokale Behörden sind oft ins Spiel involviert. Es ist ratsam, Hilfe von den zentralen Strafverfolgungsinstituten zu holen.

Manipulationen werden in der „Sportsprache“ als „Doping“ bezeichnet.

Denkt daran, bei dem Betrug geht es immer um das Geld oder das Vertuschen von Straftaten. Die korrupten Justizmitarbeiter bedienen sich Dienste von Profilauscher, der Streitstifter und der weiteren illegalen Methoden. Um in den Genuss von Euren Informationen zu kommen, reicht eine falsche Verdächtigung aus. Dann geht es an die §§ 100 ff. StPO.

Kaffeefahrt

Kaffeefahrt – eine berühmte typisch deutsche Betrugsmasche.

Senioren haben Bedarf an Unterhaltung. Oft – insbesondere in Altenheimen – werden die so genannten „Kaffeefahrten“ angeboten, bei denen die Senioren eine Busreise unternehmen, deren Wunsch nach Unterhaltung ausleben können, aber auch mit diversen Angeboten, meistens auf einer gut entfernten Raststätte oder in einem Wirtshaus konfrontiert werden. Aus Langeweile kaufen diese schon mal ab und zu die eine oder die andere Ware. Der Hauptsinn des an sich kaum Gewinnbringenden Kaffeefahrten-Geschäfts eines Tourismus-, Reise- bzw. Busunternehmens liegt jedoch in der Ziehung von Informationen über die wirtschaftlichen und privaten Verhältnisse der Senioren. Wer während des juristischen Studiums gut aufpasst, kriegt einiges über die Kaffeefahrten mit.

Technischer Ablauf der Ganoven sieht vor, dass die „Kunden“ auf Kauf von bestimmten – meist relativ kostspieligen – Produkten angesprochen werden. Dabei schauen die Veranstalter genau auf die Reaktionen des avisierten Opfers hin und analysieren diese, so gut sie können.

Die Besonderheit bei Kaffeefahrten besteht darin, dass die Senioren meistens schon alleinstehend sind und sich bei dem darauf folgendem Einbruch oder anderen unrechtmäßigen Handlungen kaum wehren können. Rein theoretisch kann schon z.B. die nächste Kaffeefahrt zum Zeitpunkt des Einbruchs werden.

Im Rahmen des Betrugslexikons ist die Ähnlichkeit des Begriffs „Kaffeefahrt“ mit den Rotwelsch-Begriffen „fahren“ bzw. „Fahrt“ festzustellen.