Verjährung von Betrug

Was ist Verjährung?

Verjährung – Verlust der Möglichkeit einen Anspruch nach einer bestimmten Zeit geltend zu machen (Verjährung im Zivilrecht, Verjährung deliktischer Ansprüche). Im Strafrecht bedeutet die Verjährung, dass eine Straftat nicht mehr verfolgt werden kann (§ 78 StGB). Verjährung beim Betrug liegt im strafrechtlichen Bereich. Strafvollstreckungs-Verjährung bedeutet die Frist ab wann eine Strafe nicht mehr vollstreckt werden kann (§79 Strafgesetzbuch).

Verjährung von Betrug

Verjährung von Betrug – gemäß StGB beträgt die Verjährungsfrist beim Betrug (Verjährung von Betrug) in der Regel 5 Jahre.

Berechnung der Verjährungsfrist bei Betrug

§ 78 StGB bestimmt die Berechnung der Verjährungsfristen bei Straftaten (hier: Verjährung von Betrug). Maßgebich ist die Höchststrafe. Bei Betrug beträgt die Höchststrafe fünf Jahre. Einfache Betrugsdelikte verjähren daher nach fünf Jahren.

Bei besonderen Fällen des Betrugs nach Maßgabe vom § 263 Abs. 5 StGB ist die Höchststrafe 10 Jahre. Verjährung von Betrug beträgt in solchen Fällen 10 Jahre.

Die Verjährung von Betrug beginnt erst mit Beendigung der Tat, also mit Eintritt des Erfolges zu laufen.

Anwälte helfen bei Berechnung von Verjährung von Betrug

Aus praktischen Gründen erscheint wichtig sich nicht auf die Verjärungsfrist von Betrug zu verlassen, sondern so schnell wie möglich einen Anwalt, welcher sich mit der Materie Betrug und Verjährung von Betrug perfekt auskennt, aufzusuchen. Ein Anwalt, vorzugsweise der Fachanwalt für Strafrecht mit Schwerpunkt Betrugsdelikte könnte die Verjährung von Betrug in einem speziellen Betrugsfall schnell berechnen.

Zu unterscheiden sind:

(1) Beginn der Verjährung
(2) Ruhen der Verjährung
(3) Unterbrechung der Verjährung
(4) Verlängerung der Verjährung
(5) Ende der Verjährung

Für eine Auskunft empfiehlt sich einen Fachanwalt für Strafrecht (Betrug) fragen.