Was ist Erfahrungskurve

Erfahrungskurve

Im Rahmen dieses Konzepts handelt es sich um Abhängigkeit der Kosten von der produzierten Menge. Man betrachtet den Zusammenhang zwischen kumulierten Menge und Stückkosten.

Die Kernaussage dieses Konzeptes ist, dass die auf die Wertschöpfung bezogenen Stückkosten mit jeder Verdopplung der kumulierten Produktionsmenge sinken.

Im Zusammenhang mit Erfahrungskurve, spricht man über die so genannten Erfahrungseffekte (Kostensenkungen), die bestimmte Ursachen haben können. Diese Ursachen selbst können verschiedener Charakter sein. Zum einen sind es statische Ursachen, zum anderen – dynamische.

-Die Kostensenkungen statischer Ursache. Hier spricht man über die solchen Effekte als Fixkostendegression und Ecnomies-of-Scale.

Fixkostendegression ist mit wachsender Ausbringungsmenge pro Periode und geringerer Höhe der zu tragenden Fixkosten pro Stück verbunden.

Bei Economies-of-Scale spricht man über Betriebsgröße: je höher sie sind, desto niedriger die Stückkosten sind.
Der wesentliche Unterschied zwischen beiden Effekten liegt darin, dass bei Fixkostendegression die Kapazität konstant bleibt, während bei Economies-of-Scale die Kapazität steigt.

-Die Kostensenkungen dynamischer Ursache. Hier sind drei Begriffe relevant: Technischer Fortschritt, Rationalisierung und Lernkurveneffekt.

Der technische Fortschritt ermöglicht effiziente und schnelle Produktionsprozesse.

Rationalisierung – Verbesserung von Wirtschaftlichkeit betrieblicher Strukturen und betrieblicher Prozesse.
Lernkurveneffekt – die wiederholte Arbeitsverrichtung ermöglicht die Erzielung von geringeren Kosten. idz.

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