Was ist Rechtsschule

Überblick über wesentliche Rechtsschulen.

a) Vernunftrecht – die suche nach allg. Strukturen im Recht, Ableitung immer geltenden Sätze 17. und 18. Jahrhundert.
Fortgelten des römischen Rechts, das parallel geltende Vernunftrecht hatte die Funktion die rechtsethiche Grundprinzipien zu formulieren.
b) historische Rechtsschule (Savigny) – das Recht ist Teil der Gesamtkultur: keine abstrakte Normen für alle, losgelöst von der kulturellen Eigenart des Volkes.
c) Begriffsjurisprudenz, Pandektistik (Windscheid) – Begriff und System. Das „positiv Gegebene“; logisch, präzise.
d) Interessenjurisprudenz (v. Jhering, Heck) – der verfolgte Zweck, das geschützte Interesse sind maßgeblich.
e) Freirechtsschule – intuitive Lösungserarbeitung , Begriffsbegründung
f) Reine Rechtslehre (Kelsen) – stufenweise Anknüpfung an formale Strukturen des rechts bis zur „hypothetischen Grundnorm“ hin. „ Bereinigung “ von allen rechtspolitischen oder geschichtlichen Gesichtspunkten , denn diese wechseln sich zu oft
j) teleologische Wertungsjurisprudenz – Verbindung von Interessenjurisprudenz mit Wertung einzelner Interessen. Begrifflichkeit, Systembindung spielen auch eine Rolle.

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