Was ist Tschernobyl: 30 Jahre in der Leere und Radiation

Tschernobyl: 30 Jahre in der Leere und Radiation

Die Nacht im April des Jahres 1986. Für Tausende von Menschen, Bürgern der kleinen ukrainischen Stadt Prypjat in Sowjetunion war das eine ruhige und gewöhnliche Nacht von 25. nach 26. April, die aber alles im Leben jedes Menschen verändert hat. Die Nacht, die dramatische Nachrichten hatte: die Explosion in 4. Block des Kernkraftwerkes Tschernobyl.

Am nächsten Tag der Katastrophe gab es schon Gerüchte, dass irgendwas auf dem Atomkraftwerk passiert ist, aber niemand wusste genau was. Manche haben sogar ein merkwürdiges Geruch in der Luft bemerkt, aber konnten es sich nicht vorstellen, was für die Ursache es haben könnte. In dem Moment hat schon die ganze Bevölkerung der Stadt Prypjat und Umgebung die gefährlichen radioaktiven Staubeinheiten eingeatmet.

Alle haben jahrelang in der Nähe von massiven Atomkraftwerk gewohnt und haben nie gedacht, dass plötzlich etwas passieren kann und es dort ein anderes Leben möglich ist, ein Leben der Stadt ohne Menschen, wo die Radiation herrscht.

Die Explosion in 4. Block des Kernkraftwerkes hat sich infolge eines wissenschaftlichen Experimentes ereignet. Schon in ersten Sekunden nach der Katastrophe ist unglaublich große Zahl der radioaktiven Stoffe in die Erdatmosphäre gelangt und sich in der Luft der anderen Länder in Europa und Russland weiterverbreitet.

Nach und nach wurde das Gebiet der Explosion möglichst schnell mit einem Sarkophag isoliert, die Menschen wurden in ersten Tagen evakuiert. Die Stadt ist seit dem leer und lebenslos.

Heute nach 30 Jahren der Katastrophe spricht man kaum so oft darüber, was in der Nacht passiert ist. Viele Menschen aus der Stadt Prypjat wohnen jetzt in anderen Städten, Gebieten, Staaten. Viele davon sind krank. Die Mehrheit hat sich schon daran gewöhnt, aber wird sich immer an Ereignissen des Jahres 1986 erinnern.

Einige kommen aber als Touristen in dieses 30-km-Sperrgebiet oder ‚Zone‘, wie es wurde nach der Explosion benannt, um zu sehen, was ist mit der Stadt heute. Natürlich darf man nicht einfach so vorbei kommen und die Stadt und Umgebung besuchen. Alles wird streng kontrolliert. Die Besuche sind nur mit entsprechenden Begleitung möglich, da die Radiation immer noch da und sehr gefährlich ist.

Nach Aussagen von mehreren Zeugen – meistens von Ex-Bürgern der Stadt und Mitarbeitern des Atomkraftwerkes – ist alles heute da erschreckend leer, die Zeit in der Stadt ist gestoppt. Manche nennen jetzt Prypjat eine Geisterstadt.

Es wurden viele Videos über die Stadt gemacht. Wenn man die alle sieht, bekommt man teilweise diesen Eindruck, wie plötzlich alles passiert hat und wie schnell die Menschen die Stadt verlassen haben.

Es gibt auch einzige Menschen, die zurück in Dörfer in der Nähe von Prypjat gekehrt haben. Meistens sind das die älteren Leute, die nicht anders leben wollen. Sie haben schon keine Angst davor.

Natürlich ist es nicht die einzige Nuklearkatastrophe – schon seit 40-ger Jahren des 20. Jahrhunderts kennt man viele anderen Nuklearkatastrophen. Die Explosion des Kernkraftwerkes von Tschernobyl ist aber ihrer Größenordnung und Folgen sehr beeindruckend und hat einen nachhaltigen Eindruck für die ganze Menschheit hinterlassen.

Hoffentlich wird man sich immer daran erinnern und aus dieser Erfahrung lernen. idz.

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1 Kommentar auf “Tschernobyl: 30 Jahre in der Leere und Radiation
  1. Tschernobyl-Bedaurer sagt:

    Tja, traurige wissenschaftlichen Experimente. Heute wagen es die Scientologen das Thema Radioaktivität in die Farce zu treiben, wie ich dem Artikel hier entnehme: http://lovesunpeace.com/betrug-lexikon/atomwaffen/

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